Uranin (FLUORESCEIN-NATRIUM C.I. 45350)


Zur Markierung von unterirdischen Gewässern wird seit fast hundert Jahren Uranin verwendet. Während konzentrierte Uranin Lösungen eine dunkelrote Farbe aufweisen und nicht fluoreszieren, findet bei größeren Verdünnungen eine Dissoziation in Na- Kationen und Uranin Anionen (Fluoreszein) statt. Diese färben das Wasser, abhängig von der Verdünnung, fluoreszierend gelbgrün bis grün. In Gewässern ohne Trübung ist die Färbung bis zu einer Verdünnung von 10–5 g / Liter sichtbar. Spektralfluorimetrisch kann eine Verdünnung von bis zu 10 –9 g / Liter nachgewiesen werden. Uranin zeigt kaum Neigung, sich an Gesteinsoberflächen anzulagern und ist deshalb gut geeignet, unterirdische Fließwege des Wassers zu untersuchen. Da Uranin lichtempfindlich ist und unter Tageslicht innerhalb weniger Tage zerfällt, ist es zur Untersuchung und Markierung von Oberflächengewässern nur bedingt einsetzbar.

Anwendung: Bedingt durch die ausgesprochen gute Farbdichte der wässrigen Lösung ist Uranin ausgesprochen wirtschaftlich in der Anwendung. Bereits in einer Verdünnung von 1:100 Millionen (entspricht 1 g Uranin auf 100 Kubikmeter Wasser) lässt sich Uranin  unter günstigen Bedingungen erkennen. Werden 10 g Uranin  auf 100 Kubikmeter Wasser gegeben (Verdünnung 1:10 Millionen) kann die gelb-grüne Fluoreszenz auch unter ungünstigen Bedingungen mit dem Auge erkannt werden. Uranin  löst sich hervorragend in Wasser und ist einfach in der Anwendung. In den empfohlenen Einsatzkonzentrationen ist Uranin  toxikologisch unbedenklich.


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